Brennholz: vielseitiger Energieträger
Der Kaminofen und Heizen mit Holz liegt im Trend
Viele Wohneigentümer besitzen heutzutage einen Kamin, einen Kaminofen oder alternative Heizungsanlagen, die mit Scheitholz oder Holzbriketts als Energiequelle betrieben werden. Es ist selbstverständlich möglich, das benötigte Brennholz selbst zu machen. Diese Tätigkeit ist entsprechend zeitintensiv und aufwändig und es müssen auch räumliche Voraussetzungen zum Brennholz lagern vorhanden sein, deshalb bevorzugen viele den Kauf von Brenn- oder Kaminholz. Die
Brennholzpreise richten sich nach der Qualität der Holzscheite, wobei vor allem der Heizwert entscheidend ist. Es gibt auch saisonale Unterschiede bei der Preisgestaltung. Auch Brennholz wird, genauso wie Stammholz, teilweise aus dem Ausland bezogen, unter anderen aus den Staaten Polen, Ungarn, Tschechien bzw. CZ. Je nach Art der Heizung werden unterschiedliche Hölzer bevorzugt.
Für Kaminholz eignen sich besonders Birke und andere Laubharthölzer wie Buche, Esche oder Eiche. Werden solche Holzscheite im offenen Kamin abgebrannt, kommt es kaum zum Funkenflug und das Flammenbild ist sehr attraktiv. In größeren Heizungsanlagen wird vielfach Brennholz aus Nadelbäumen favorisiert, das Holz brennt zwar schneller und weniger anhaltend ab als Laubholz, dafür bildet sich auch weniger Asche.
Im Handel ist Brennholz in der Regel als Scheitholz erhältlich, das heißt, es handelt es sich um gespaltenes Rundholz. Von Meterstücken bis hin zu bereits ofenfertigem Stückholz von unterschiedlicher Länge reichen die Varianten. Darüber hinaus können noch Holzpellets und Holzbriketts, so genanntes Pressholz, oder preiswertes Haufenholz bezogen werden.