Schornstein und Ohrenrohr
Zubehörteile für Kamine und Öfen
Der Schornstein wird regional unterschiedlich auch als Rauchfang oder Esse bezeichnet. Er ist auch heute noch weitgehend unverzichtbarer Bestandteil der meisten Heizungssysteme. Das durch den Heizvorgang entstandene Gas wird mittels Schornstein aus dem Gebäudeinneren ins Freie abgegeben, weil das Gas leichter als die Umgebungsluft ist.
Die Heizquelle, zum Beispiel der Ofen, steht über das Ofenrohr mit dem Schornstein in Verbindung. Wer einen Schornstein baut, ist dazu verpflichtet diesen baurechtlich abnehmen zu lassen. Ursache hierfür sind potenzielle Gefahren wie Rußbrandgefahr oder Kohlenmonoxidvergiftung, die von unsachgemäß errichteten Schornsteinen ausgehen können. Auch nach Inbetriebnahme muss der Schornstein regelmäßig gewartet und überprüft werden. Diese Aufgabe übernimmt der Schornsteinfeger.
Reicht der vorhandene Schornstein am Gebäude nicht aus, beispielsweise wenn in einem weiteren Zimmer noch ein Kaminofen installiert werden soll, ist es möglich, einen zusätzlichen Außenschornstein, in der Regel ein Edelstahlschornstein, zu setzen. Allerdings ist vorher ebenfalls der Schornsteinfeger zur Begutachtung zu bestellen.
Es gibt verschiedene Schornsteintypen. Üblich in Europa sind der einschalige Schornstein, der lediglich aus einem mineralischen Schacht besteht, sowie zweischalige Hausschornsteine, die außer dem Schacht über ein Innenrohr verfügen, und dreischalige Schornsteine. Diese besitzen außer Mantel und Innenrohr noch eine Dämmung. Zusätzlich und immer häufiger kommen doppelwandige Edelstahlschornsteine zum Einsatz. Als Zubehör zum Schornstein ist die Rauchabzugsklappe erhältlich, die Wärmeverluste verhindert.